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reisetagebuch: Norge 2001
Anfolgend die original Texte aus dem weltbekannten Reisetagebuch
des "Polar no Lemmings" Teams, welches diese Texte unter
oftmals
absurden und unglaublich einfachen Bedingungen verfasste.
Es sind dies folgende Kapitel in Kurzuebersicht (klick aufs Datum
reicht):
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Di, 07. Aug 2001
"Die
Flucht ins Ungewisse"
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Mi, 08. Aug 2001
"In den Bauch
des Ungetuems" oder
"Vom Prinsen verschlungen"
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Do, 09. Aug 2001
"Neue Welt"
oder
"Geheimnisse
im Fels"
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"Stadt der Koenige"
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Sa 11. Aug 2001
"Verladen"
oder
"Von Schafen und Schotterpisten"
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So 12. Aug 2001
"Dem Nordlicht
entgegen"
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Mo 13. Aug 2001
"Berserker der
Strasse"
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Di, 14. Aug 2001
"In 80 Tagen
um die Welt"
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Mi, 15. Aug 2001
"Wolkenreiter"
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Do, 16. Aug 2001
"www.adventurebikers.com"
oder
"Kalte Tunnels"
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Fr, 17. Aug 2001
"Regen-Trophy"
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Sa, 18. Aug 2001
"Abschied von
einer Perle"
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So, 19.
Aug 2001
"Gevatter Wind"
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Mo, 20. Aug 2001
"Visionen &
Muse"
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Di, 21. Aug 2001
"Tag der Weissen
Kueste"
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Mi, 22. Aug 2001
"Zurueck zum
Anfang"
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Do, 23. Aug 2001
"Abschied ;("
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Fr, 24. Aug 2001
"Transfer"
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Sa, 25. Aug 2001
"Das Ende"
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Dienstag, 07. Aug 2001
"Die
Flucht ins Ungewisse"
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Ohne Umschweife kann zu diesem Datum geschrieben werden:
"Es ist der Tag an dem das ganze Glueck seinen
Lauf nahm. Dieser und der Tag, an dem die Entscheidung
fuer die Unternehmung und das Land getroffen wurde,
werden in die ewigen Analen des "Polar - No Lemmings"
Teams eingehen."
Aber weshalb, wie und warum es ein solches herrliches
Abenteuer werden soll, wird vielleicht erst am Ende
der Erzaehlungen oder auch gar nie ersichtlich sein.
Sei es wie es wolle, nun gilt es erst einmal ein bleibendes
Zeitdokument zu erstellen.
Also, die erste Routensitzung fand, der Oeffentlichkeit
zugaenglich, wie es ueberhaupt meistens ein Anliegen
des Kernteams (sehr zum Frust der Support und Recovery
Einheiten der Black Corp Int) war, sich offen und zugaenglich
fuers Publikum zu zeigen, im Cafe Ritz auf Zugs wunderschoenem
LAndsgemeindeplatz, gegen 1430 NAchmittags bei guter
Witterung und den Leistungsfoerdernden Getraenken statt.
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Allgemeine Uebersicht
der Reiseroute, inkl.
CH - Norwegen und
Rundtour im Norden
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Anbei ist anzumerken, dass wir manchen Liter Wassertransport
dem "Ritz" zu verdanken haben, welches uns freundlicherweise
eine wundervolle, nicht handgefertigte 1.5 Liter PET Ice Tea
Flasche zur Verfuegung gestellt hat. Wir werden unser bestes
tun, sie heil zurueckzubringen!
NAchdem alle vor Ort bleibenden Unterstuezungseinheiten verabschiedet
waren, ging es an die erste, aufwaermdende Etappe, von Zug,
ueber Luzern nach Basel und schliesslich Loerrach, wo uns
das spezielle Transportfahrzeug der Tourorganisation "Sektor
Sued" innert ca 18 Stunden ueber Nacht in die Nordstadt
zu HAmburg-Altona brachte.
Solch extremes AUfgebot war notwendig, um die hoch sensitive
Team Ausruestung, sowie die Fahrer nicht unnoetig dem Verschleiss
an Resourcen und Energien auszusetzen, welches sie Beides
noch bis zum Aeussersten brauchen wuerden!
DIe erste Tagesetappe nahm somit auf den staehlernen Gestaengen
eines einem Zugwagen ziemlich aehnelndem Konstrukt ein jaehes
Ende, allerdings war bereits die erste Geschicklichkeitspruefung
"Auf-den-Autowagongfahren" zu bestehen, welche dank
dem getragenen Helm (Dank hier an "Shoei Helme")
ohne mehr als ein oder zwei Kratzer von den tiefen Traegern
ueberstanden werden konnte.
Ausklang fand die Reise an diesem Tag in einem 6er Abteil
mit vier Personen (ua einem Daenen und nem Kieler Motorradfahrer).
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Mittwoch, 08. Aug 2001
"In den Bauch des
Ungetuems"
oder
"Vom Prinsen verschlungen"
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| Mit Rattern und wackliger, langsamer FAhrt kam das Transportvehikel
gegen 10 Uhr endlich im Bahnhof Hamburg-Altona an, und nach
einer weiteren "Duck-Dich-oder-es-haut-dir-eins-an-den-Helm"-FAhrt
konnten die Fahrzeuge wieder sicheren Asphalt vor dem Bhf unter
den Pneus spuehren.
Das Wetter war trockenn und einigermassen angenehm, die Raeder
in gutenm Zustand und die Stimmung brilliant.
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Nachdem die internen Bordkommunikatoren montiert waren,
ging die Fahrt in rauschender EIle nach Kiel um dort
die Botschafterin der Meeresfaehren zu treffen, der
unglaublichen Ste Fanie vom Stamm der Col Or´Leinen.
Das Treffen war im Voraus dank einem Medium vermittelt
worden und war essentiell fuer den weiteren Verlauf
des Abenteuers, befluegelte es doch die Begeisterung
der Hauptteilnehmer fuer Weg und Leute ;).
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Die Kronprins Harald
der Colorline Flotte
www.colorline.com
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Nach der Mittagszeit musste dann das eigentliche Wagnis in
Angriff genommen werden, die Bezwingung des wilden Prinsen,
der in der Bucht zu Kiel mit weit offenem Rachen seiner Opfer
harrte.
Gesehen, befahren, ging es hinein und mit einem flotten Schlenker
auf wunderbar rutschigem Untergrund hinauf in die Stauzelleß
wo unsere Transportrosse ein weiteres Mal fest verzurrt wurden
und das gesamte "Polar - No Lemmings" Team die Quartiere
bezog, wo ihnen der Schluessel zu Macht und Dusche vorliegend
hinueberreicht wurde.
An jenem Schicksalstraechtigen Tag konnte das Sonnendeck
genossen, Informationen zur Seefahrt eingeholt und Geld ausgegeben
werden.
AM schoenen Abend dann, ergab es sich dass das "Polar
- No Lemmings" Team auf die "Soft Paste - No Salt"
Equipe traf, die eine aehnliche und dennoch ziemlich andere
Unternehmung in Norwegen im Sinne hatten.
Wie es sich schnell herausstellte, war eine ideale Grundlage
fuer einen interressanten Abend vorhanden, der die Reise zur
hohen See in extreme Qualitaetsbereiche hochschnellen liess.
Jedoch fand auch dieses sehr interressante Intermezzo unter
den weheulenden Stimmungsversuchen des bordeigenen Rod Stewart
Verschnittes schliesslich sein Ende, und das "Polar -
No Lemmings" Team machte sich daran, die Schlafreserven
fuer das gewaltige Unterfangen am folgenden Tag aufzufuellen.
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Donnerstag,
09. Aug 2001
"Neue Welt"
oder
"Geheimnisse im Fels"
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Nach dem Weckruf der immerselben Colorline Weckstimmensaeuseldame
um 0730, den Ueblichkeiten und einem guten Fruehstueck, sowie
einer Besichtigung des Festlandes zu Oslo, wie es sich einem
Passagier einer andockenden Faehre praesentiert, war es endlcih
soweit: der grosse Moment war gekommen:
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Der lange Eingang zu
der Eishalle in Gjoevik
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Unter Aufgebot der oertlichen Behoerden
befuhr das "Polar - No Lemmings" als erstes
und groesstes Team dieser Art Norwegisches Festland.
Ein triumphaler Festzug mit Geleit bis fast ins Stadtzentrum
sollte Folgen, welches anschliessend detailiert besichtigt
wurde.
Im spaeteren Nachmittag dann, gaben
die fuer Leistung und AUsdauer beruehmten Stahlrosse
vom Typ BMW und Honda ein erstes Mal harrsche Signale
als GAmmafrequenzen ab, um zu signalisieren, dass
sie endlich Norwegischen Asphalt unter den Raedern
spuehren wollten, und als gute Einsatzpiloten verstanden
die Teammitglieder diese Hinweise natuerlich sofort,
und machten sich daran, die Motoren anzuwerfen und
dem Norden entgegenzusteuern.
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Ein durchaus berauschendes Abenteuer fuer ein erstes mal
soweit noerdlich im EInsatz befindliche Elitefahrer, welche
schon bald, gegen 1800 den Ort zu Gjøvik, erreichten,
wo sie den gigantischen Kerker des Odins in Augenschein nahmen,
welcher von den Goettern der Wikinger Zwecks Eisport, Zivilschutz
und groessten oeffentlichen Felskavernen-Veranstaltungen errichtet
worden war.
Die letzte Etappe fuehrte an diesem Tag noch weiter nach
Norden, bis Lillehammer, wo das oertliche Vandrerhjem die
zweifellose Ehre erfuhr, Obdach und Fruehstueck den Helden
zu gewaehren.
Bevor jedoch der Schlaf Einzug halten durfte, wurde der Ort
der ehemaligen Olympischen Winterspiele in Augenschein genommen,
sowie ein Dinner bei "Peppe´s" der Magenvertraeglichkeitspruefung
unterzogen.
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Freitag,
10. Aug 2001
"Stadt der Koenige"
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| Ein herrlicher Abflug zu Morgens angenehmer Stunde, und den
Kurs Richtung Norden, waren der Autakt des Tages (nach einem
Fruehstueck versteht sich) ;)...
Ca eine Stunde nordwaerts wurde nach Osten ueber ein Hochplateau
von der E6 abgezweigt und bereits nach einem kuerzlich kleinen
Anstieg bot sich dem geneigten Auge ein herrlichster Anblick
einer weiiiiitreichenden Landschaft wie auf den schweizer
Hochplateaus in 2000 m oder mehr, jedoch auf "laecherlichen"
500 m ;)...
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Schliesslich fand auch diese Tagesetappe im Jugendheim
von Trondheim fuer die Fahrzeuge sein Ende, waehrend
zwei der Fahrenden sich die Stadt in Augenschein nahmen
und dem oeertlichen Ausgang zu froehnen suchten.
Anzumerken ist noch, dass Trondheim eine durchaus schoene
und angenheme (sehr) Stadt ist, bei der man allerdings
vorsicht wallten lassen sollte, wenn man die Ausgangslokale
sucht, da diese dazu neigen, sich immer grad in der
Gasse zu verstecken, in die man niccht kommt beim ersten
Besuch ;).
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Wappen der Stadt
Trondheim
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Im Nchinein an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank fuer
die Tips zu den gaengigen Lokalen, versorgt von unserer einheimischen
Trondheim Expertin Siegrid V. ;)
Weitere Details zu dieser Etappe auf Anfrage.
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Samstag, 11. Aug 2001
"Verladen"
oder
"Von Schafen und
Schotterpisten"
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| Gemaess dem Tourbriefing waere es das Ziel des Tages gewesen,
von Trondheim nordwaerts und schliesslich westlich zu stechen,
um an schoenester Lage, ueber viele Ferister und Schafgruppen
erreichbar, in einer Gegend mit dem Namen "Val" irgendwann
einmal ein Abendquartier zu erreichen.
Jedoch ganz so heftig wurde es mit dieser Planung da noch
nicht, denn der Weg fuehrte zwar durch herrlichste Insellandschaften,
ueber Bruecken und kleine Inselchen und wieder Bruecken und
Brueckenaehnliche Kreationen bis schliesslich zu einer herrlichen,
mehrere Kilometer langen Schotterpiste, Sprich Baustelle mit
endemischen Schafen weit darueber verstreut, und schliesslich
gar hin zu einer FAehrstation, die urploetzlich am ENde jener
Piste auftauchte und uns einlud, bei Ihr zu verweilen und
eine heisse Schokolade zu geniessen (das Wetter war mal wieder
eher kuehl und truebe), jedoch keine Unterkunt im eigentlichen
Sinne.
Selbiges Quartier existierte eben leider nur noch in den
Erinnerungen der Broschuere, ebenso wie das entsprechende
Touristeninfo-Zentrum.
Aber frohen Mutes und voll Elan gings somit weiter, hinan
zu dem schoenen, fast verschlafenen Stadtchen Rørvik
(nicht zu verwechseln mit Namsos, einem Touristenzentrum dass
wir ca, 2 STunden zuvor passiert hatten), welches auf der
inneren der drei Vikna Inslen liegt, und ueber eine recht
ordentliche Spannbruecke erreicht werden kann.
DAs einzige Haus am Platz gewahrte uns eine sehr gute Unterkunft,
und auch fuer Unterhaltung war gesorgt, entsandte die Hurtig-Faehrroute
extra zwei Ihrer Schiffe, um uns die Anlege- und Entladevorgaenge
vorzufuehren.
Schliesslich hatten wir auch die Ehre, das lokale Nachtleben
mit all seiner Lautstaerke und Aktivitaet fuer ein paar Momente
zu geniessen, bevor im Sinne eines guten Fahrverhaltens und
brauchbarer Denkkapazitaetet der wache Teil des Tages ein
ENde nahm.
Grosses wartete am folgenden Tag auf uns... !
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Sonntag,
12. Aug 2001
"Dem Nordlicht entgegen"
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| Heute sollte es soweit sein! Der noerdlichste Punkt der unglaublichen
Expedition wuerde, um welchen Preis auch immer, an diesem Tag
erreicht werden und nichts wuerde dies verhindern koennen.
Also ging die Fahrt nach einer kurzen Wartungsrunde der FAhrzeuge
los, in Richtung Osten, da saemtliche anderen Nordrouten von
Wasseerquerungen oder grossen Umwegen gebrandmarkt waren.
Nach einer ungefaehr einstuendigen Fahrt ins Landesinnere,
gruesste uns der Belag der schnellen E6 schon bald wieder
und wir schlugen erneut einen Nordkurs ein, der uns vorbei
an schoenen Schluchten und Hinweisschildern, dass die lokaalen
Ordnungskraefte hier des oefteren Radarkontrollen und Blitzkaesten
positionierten, immer weiter in den Norden.
Die LAndschaften gingen herrlich unterschiedlich inenander
ueber, mal waren es Fluesse und hohe Talwaende, mal wieder
schlaengelte sich der Weg durch liebliche Teich und Seenlandschaften
und gar auf eine echte und herrliche Passtrasse hinauf, deren
Gipfelverpflegungstaette dem Team gelegen kam, um ueber Kurvenlagen,
Geologie, Rehn- und Schaffelle und noch vieles anderes eingehend
zu philosophieren, bevor es wieder in 30 Minuten auf Meereshoehe
hinunterging, der Stadt Mo I Rane entgegen.
Diese Bergbau Stadt machte einen sehr ordentliche und angenehmen
Eindruck trotz der hier zu findenden Minen und Werke und konnte
leider nicht mehr als zur Durchfahrt anhalten, da ein noch
groesseres Ziel vor AUgen lag.
Zu diesem Zeitpunkt lagen noch ein paar Wenige Bogenminuten
zwischen dem "Polar - No Lemmings" Team und dem
erklaerten Ueberquerungsziel: Dem Polarsirkelen auf ueber
66 Grad Noerdlicher Breite.
Gegen den spaeteren Nachmittag, nach einigen holprigen, sich
in Bau befindlichen (Dank an "Statens Vegvesens"
fuer die herrliche Abwechslung) naeherten wir uns dann einem
Hochplateau, Kilometer um Kilometer und schliesslich Meter
um Meter dem Polarkreis naeherkommend (etwas langsamer allerdings
als das AUto von Meiland, welches Manoever fuhr, die uns sogar
mit unseren Stahlrossen aeusserst zweifelhaft erschienen).
Und dann bemerkten wir es: Die Luft wurde frischer, das spaerliche
Sonnenlicht machte sich noch rahrer und ein von Westen ueber
den Gletscher zuiehender, grosser, grauer Geist, liess es
in erraeglichem Masse ziemlich genau ueber dem Polarkreis
regenen. Herrlich ;)
Uebrigens kann man gleich hinter dem Olarkreis Restaurant/Museum/Kiosk
mit geuebten Augen steinerne Felder voll kleiner Ameisenkatedrahlen
erkennen, die uns normalsterblichen meist als aufgehaeufte
Steintuerme erscheinen, in Wirklichkeit aber eben, Huldigungsstaetten
der Nordameisen sind, in denen sie den grossen Schneemenschen
Danksagen und Opfer bringen (naja, sehr viele Dnksagungen
und Opfer, aber trotzdem).
Nachdem der Lokaltermin fuer Presse und Prominenz vorbei
war, entschloss sich das "Polar - No Lemmings" Team,
noch weiter gegen Norden vorzustossen, und einen geeigneten
Bivakplatz zu suchen, welcher sich nahe der Schwedischen Grenze
dann auch ergab:
Die extremste aller Disziplien wurde somit erfuellt: Das
"Ueber-Dem-Polarkreis-Bivakieren".
EIn herrlicher Tag fand sein beinahe ENde gegen 2300 (Lichttechnisch)
und beinahe deswegen, weil es immer den Daemmerstreifen am
Horizont hatte... herrlich!
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Montag, 13. Aug
"Berserker der Strassen"
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Herrlichstes Wetter mit Sonnenschein gruesste den mueden
Motorradfahrer auf seinem langen und beharrlichen Weg des
aufstehens ;)...
Noch knapp im Schwedenland wurde in aller Ruhe ein Teelein
zubereitet im Wald und schliesslich das Zelt zusammengeraeumt,
die RAeder gesattelt, der Kurs festgelegt und aufgessessen...
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Nach Meilen um Meilen
unter den
Raedern darf ab und an ein Paeuschen
nicht schadend sein...
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Mit einem sanften Zittern bestaetigten
unsere treuen Stahlroesser unseren Drang nach Reisefahrt
und mit Freude ging es los zurueck gegen Sueden, einem
Fruehstuecks-Mittagstop am Polarkreis und schliesslich
schon im fruehen Mittag, auf der Europastrasse E6
zurueck Richtung Trondheim.
Ein harter Wind fegte immer wieder ueber
die wogende Strasse und alle paar Meilen fegte ein
heftiger Regenschauer ueber die widerspenstige, eindrueckliche
Fels- und Seenlandschaft hinweg
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Die Ausruestung lebt und bewaehrt sich ueberaus in diesen
mehr als launischen Bedingungen, aber eines der Leitmotos
des "Sektor - No Lemmings" Teams lautet nicht umsonst:
"Do we look like we care what the weatherman says?"...
Schliesslich, nach knapp 500 km erreichten wir erschoepft
uns ausgelaugt Levanger, ca 1 h noerdlich von Trondheim um
ca 2100, kehrten in der Jugenherberge ein (nicht wirklich
was spezielles), verpflegten kurz und gruessten den Schlaf
in der kuehlen Nacht...
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Dienstag, 14. Aug
"In 80 Tagen um die Welt"
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| Heute dann ein gemuetliches Aufstehen ohne Hatz und Ruhe,
aber dennoch nicht ohne Zuegigkeit. Der Rastplatz wurde gegen
0930 aufgegeben, die Rosse frisch gestriegelt und eines neu
Beschlagen, die PAckungen versiegelt und die Reiter in warmes,
Wasserfestes Equipment verpackt.
AUf gings nach Sueden Richtung Trondheim wo unsere Ankunft
mit FAhnen und Trompeten, einer Oertlichen Delegation und
einem kleineren Mittelvolksfest gefeiert wurde, wie es sich
fuer echte Halbmotorradgoetter gehoert.
Anschliessend hiess uns ein Morgenmittagkartenschreibundemailverfassessen
im Lokalen Pub "Philleas Fogg" (der nette eenglische
Gentleman aus "in 80 Tagen um die Welt") willkommen
und fesselt zur Zeit mit der Schreibtaetigkeit dieses Informationsschreibens
grad 50% der Kapoazitaeten des Teams ;)...
Anschliessend wirds auf der E39 Richtung Westen gehen, mit
dem Tagesziel SUndalsøra am Tingvollfjorden, ca 3h
in direktem Eroberungslkurs oder mehr mit Umwegen.
Wir hoffen auf besserung des Wetters, welches zur Zeit noch
immer zu einem beachtlichen ANteil aus Feuchtigkeit die dem
Boden entgegenstrebt besteht ;)... Aber dat mascht nisch...
wir haben herausgefunden, in einer streng akademischen Ableitung,
dass wir Regengoetter sind und betrachten daas Wetter somit
als Huldigung unserereins... ;)
Alsdann... bis bald!
Godsped!
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Mittwoch, 15. August
"Wolkenreiter"
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| Vom schoenen Uebernachtungsort Sundalsøra* gings zuerst
in ein kleines feines Taelchen auf einer "Toll"-Strasse
(Bomveg) was fuer uns gleichbedeutend mit Fahrfreude und Freiheit
war: ca 50 km Kies und Lehmpiste auf ein Hochplateau rauf, drueber
und wieder runter... wunderbarstes Fahrtraining und die ethische
Fahrkomission unserer Expedition hat beschlossen Herrn Dominik
Schwerzmann in den Rang eines "Echten Tourenfahrers"
zu erheben... ;) Hipp hipp hurraa ;)
* Sundalsøra entstand wohl vor allem wegen der heutigen
"Hydro" Alluminium, einem vor ca. 15 Jahren von
AluSuisse gegruendeten Unternehmen, welches mittlerweile verkauft
worden ist.
Anschliessend gings weiter nach Sueden, die Trollstiegen
(11 Haarnadelkurven umfassender Pass) rueber mit der Faehre
ueber den Storfjorden runter nach Geiranger. ?
Geiranger ist DER klassische Norwegen Ort auf den Fotos, wo
man noch Kreuzfahrtschiffe vor Anker mitten in den hohen Felsen
ringsherum sieht. Schoen, aber seeeehr touristisch: Auf der
ganzen Fahrt bisher konnten nicht so viele Busse beobachtet
werden, wie in diesem Ort!
Da Geiranger ganz einsam am Ende eines Fjords liegt und nur
ueber die umliegenden Berge erreicht werden kann, gings wieder
hinauf, dann nach Osten Richtung Otta und in Vagamo hinauf
auf einer anderen Toll-Strasse (wieder richtig schoen unbefestigt
;)... zum Bivakplatz auf ca. 1100 MueM.
Herrlich wars dort... Fotos wirds noch geben! ;) Der Standort
war deshalb soweit landeinwaerts, weil wir die vier Damen
die wir auf der Faehre kennengelernt haben, im Tal unten trafen
und dann gemeinsam bivakierten... So gabs zumindest feine,
angebeverkochte und natuerlic ;) ungesalzene Spaghettis ;)...
A propos: Das Abendmenue:
- Maissuppe mit Wuerstchen
- Rotwein Tomatensugo
- Spaghetti e formagio
- Der obligate Fruechtetee
Fein :)...
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Donnerstag, 16. Aug 2001
"www.adventurebiker.com"
oder
"Kalte Tunnels"
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| Nach dem herrlichen Hochland Bivak Abend, weckte die Sonne
die Ueberlebenskuenstler zart mit Ihren feinen Strahlen, und
nach einer schoenen Nacht auf einer Matratze aus Irisch-Moos
war kaum ein besseres Erwachen vorstellbar. ;))
Schliesslich verabschiedeten sich unsere Begleitungen gegen
Mittag von uns und ueberliessen uns dem Kampf mit den Elementen
beim Zeltabbauen, resp waehrend der Weiterfahrt.
Die Route legten wir in etwa Richtung sued-westen an. Zurueck
nach Sueden, dann nach Westen nach Lom und nun auf der 55
nach Suedwesten, uebrs Sognefjell ("Passstrasse"
einfach ziemlich lang und schoen) ins Sogndal, dann nach Nordwesten
auf der E5 unserem Ziel Florø via Førde entgegen.
Der westlichste Punkt des norwegischen Festlandes wurde aber
nicht so schnell und einfach erreicht... oh nein, ganz und
gar nicht! Vielmehr galt es immer heftigeren Regen zu bekaempfen
und einige Gebuehrenpflichtige, teils ueber 6 km lange, teils
stockdunkle Tunnels in darinn herrschender eisiger Kaelte
zu durchqueren.
Aber nichts konnte uns natuerlich stoppen. Die Tauchausruestungen
wurden uebergezogen, die Suaerstoffflaschen umgehaengt und
die Tauchfahrt mit gewohnter Leichtigkeit und der Unterstuetzung
von "Radio BMW" auf 110.0 MHz hingenommen...
Als das Tagesziel gegen 2100 erreicht wurde, begann die Suche
nach einer festen, beheizten und Duschausgeruesteten Unterkunft,
da wir der Meinung waren, uns schon mal was gutes nach dieser
Tauchfahrt leisten zu koennen.
Tja nun, in ganz Norwegen schien es bisher, dass man beinahe
auf uns gewartet haette: Kaum Touristen, wenige belegte Zimmer,
leichtes Grinsen wenn man fragte ob man warten muesse, oder
ob was frei sei... als wir nun so triefend und gekuehlt in
der Lobby des einen der zwei Hotels standen, erwartete uns
eine unverstaendliche Nachricht: Sorry, no Rooms free... drei
Busladungen Touristen sind an genau diesem Abend ueber den
Ort hergefallen und ausser einem Sitzungszimmer in welches
wir Betten gekriegt haetten, waere in der ganzen Stadt nix
mehr frei... naja, also suchten wir Alternativen ... und fanden
sie: das oertliche Vandrerhejm war nicht mehr, dafuer wars
jetzt ein Motel... und, entgegen den Vversicherungen der Dame
an der ersten Hotelrezeption, gabs auch noch Zimmer! Sieh
an...
Und mit Dusche, Betten, trockenem Zimmer... was will man
mehr... ;)
Grossen Ausgang wirds heut allerdings nicht mehr geben, auch
Helden der Strasse muessen mal trocknen und schlafen. Also
gehts morgen frueh als erstes ins Dorf zum fruehstuecken ;)...
Sodela, jetzt wird man sich bestimmt fragen, wass denn das
www.adventurebiker.com soll? Nun, den Typen haben wir mit
seiner KTM, vollbepackt in Lom getroffen. Mehr Infos zu Ihm
finder Ihr auf seiner Site, aber damit man auch sieht dass
wir ebenfalls echte Biker sind: Teile der Auusruestung die
der Typ dabei hat (Startete letztes Jahr irgendwann in Australien)
haben unsere Raeder auch. Profis am Werk? *grins*...
LAssen wir das mal: Eine guuuute und schoene Nacht und bis
spaeter wieder...
lmh & dachs
PS: Infos zu Florø (Arbeitsplaetze; Info by Dachs)
Offshore Shiffe Sanierung: ca 300
Schiffscrews 700
Fischer (grosse Trawler und Lachsproduktion) 500
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Freitag, 17. August 2001
"Regen-Trophy"
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| Soeben wurden uns die letzten Informationen ueber die Unternehmungen
des "Polar - No Lemmings" Teams uebermittelt (gemaess
Informationen der Redaktion ist dies der zur Zeit gueltige Name).
Hier eine Zusammenfassung:
Am Morgen konnten die beiden Extremfahrer beobachtet werden,
wie sie, trotz Regen und eisiger Kaelte ein Kaffee im Orte
Florø um ca 0930 betraten um dort in eiserner Disziplin
die Vorgehensweise fuer die TAgesetappe festzulegen, welche
folgendermassen aussieht:
- 2 Stunden Fahren in ununterbrochenem Regen staerkster,
sintflutartiger Quantitaet
- weitere mehrmalige 30 Minutenbloecke mit starkem bis mttelschwachem
Regen
- das ganze auf Streckenabschnitten die teils beinahe ueberflutet
sind, teils einen festen, teils einen bebauten, teils einen
kiesigen Belag aufweisen
- als Extrem: einige trockene Streckenabschnitte
- STart: Florø
- Ziel: Bergen
- Distanz: ca 300 km
Das Team meisterte den groesstenteil der Strecke mit verhaeltnsmaessig
geringem ANteil an trockenen Kleidungsstuecken und es konnte,
durch das unsanfte Eindringen von Wasser in der Kopfgegend
eine verstaerkte Ergrauung, wie auch Verhuebschung festgestellt
werden.
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Grundsaetzlich verlief die FAhrt sehr direkt, da dies
durch die Witterung beinahe zwingend nahegelegt wurde.
Innert der ersten zwei Stunden, erfuhren sich die Teammitglieder
allesamt die Goldene "Rain-Trophy" Auszeichnung
zweiter Klasse, wozu wir ihnen n atuerlich herzlichst
gratulieren.
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Florø, regnerisch
und ausgebucht
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Das Ziel, Bergen, wurde gegen 1700 erreicht, mit vollkommen
intakter Ausruestung und einigen wenigen leicht angelockerten
Schrauben in den Gehirnwindungen des einen Teilnehmers.
Die Fahrleitung fuehrte an diesem Tag das Mitglied, welches
unter dem Namen "Wildeswiesel" bekannt ist.
Bergen:
Zum Abschluss der Tagesetappe und als Bewaehrungsprobe ganz
spezieller Art galt es nach Bezug des Quartiers ("Stand
Hotel" mitten in Bergen!) das Abendessen in der Aeltesten
Taverne Norwegens "Bryggen Tracteursted" genuesslich
einzunehmen (u.a. gabs marinierten Lachs mit Senfsauce, LAchsrollen,
Priskefis, feines Norwegisches Dessert, und Aqua Vit).
In diesem Rahmen wurden den Team "Polar - No Lemmings"
die Rain-Trophy Auszeichnungen verliehen.
Anschliessd an ein Fotoshooting in den GAssen von Bergen,
gab es einen leichten Ausgang bis in die Morgenstunden (mit
Insidertips) und die Wohlverdiente Morgenruhe, hoch im siebten
Stock unter dem Dach.
nach oben ^
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Lordag, 18. 08.2001
"Abschied von einer Perle"
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| Die Aufgesteherei gestaltete sich leicht verzoegert, bedingt
durch den selbstlosen Nachteinsatz davor.
Nach einem angemessenen Fruehstueck und einem kurzen kommerziellen
Rundgang in Bergen (hier soll erwaehnt werden, dass Bergen
eine herrliche Stadt ist!), fand die erste LAgebesprechung
in einem entsprechend besprechenden KAffeelein mitten unter
Begrens regenfreiem Wolkenhimmel statt. Zusaetzliche Teilnehmer
waren eine Gruppe von einheimischen BMW Motorradfahrer, die
den entscheidenden Routen Tip gaben!
Anstelle von Kuestenstrasse, soll es ins Landesinnere, mehrheitlich
der Strasse 13 entlang gehen:
Bergen - (7) Alvik (westlich) - (13) Odda - alles entlang
bis Nesvik - FAehre uebr Jøsteinfjorden - dann runter
nach Tau und auf die FAehre warten (2230) - in DAemmerung
nach Stavanger uebergesetzt und Quartier bezogen.
Diese ueberaus anspruchsvolle Strecke wurde mit insgesamt
3 FAeehren, und etwas ueber 350 km bravouroes bewaeltigt.
Speziell anzumerken sei an dieser Stelle, dass es eine furchtbar
herrliche FAhrt entlang an schoenen Seen, wilden Baechen,
fantastischen Fjorden und auf superschoenen Strassen war das
Fahren OHNE Regen der reinste Genuss ;)! Herrlichst!
Stavanger selbst bildete anschliessend, nach Bezug einer
adequaten Unterkunft (Skagens Gjestehuus), das Ziel eines
ruhigen und gediegenen Streifzuges durch das Nachtleben.
EIn aeusserst erfolgreicher Tag fuer das "Polar - No
Lemmings" Team!
Nun meine DAmen und Herren. Zur Zeit des Verfassens dieses
Berichtes standen leider nicht mehr Informationen zur Verfuegung,
aber es wurde uns mitgeteilt, dass das Team "Polar -
No Lemmings" im Verlauf der naechsten zwei TAge eine
weitere Pressekonferenz geben wird.
Bis dahin bleiben SIe mit dabei, und schreiben sie uns auf
everywhere@luschti.com!
Bis bald... ;)
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Sonntag, 19. Aug 2001
"Gevatter Wind"
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| So liebe Kinder und Kindgebliebene. Weil Ihr heut so brav
wart, gibts jetzt ein weiteres Geschichtchen aus der Maerchensammlung
der Gebrueder Polar.
Und so geht die Geschichte von den beiden Abenteurern Dachs
und Wiesel...
VOr langer langer Zeit, als es noch fast immer schneite,
die Winde konstant von links bliessen und die Elche sich noch
gute Nacht wuenschten, also in dieser Zeit begaben sich einmal
zwei ABenteurer auf eine gewagte Reise vom wunderschoenen
Stavanger nach Byglandsfjorden.
Bevor sie jedoch abreisen konnten, mussten Sie am Abend zuvor
im Kreise Ihrer Bekannten, Freunde und Unbekannten den urgeheimen
Zeremonien der Wegbereitung froehnen, damit Ihnen die Goetter
des Wetters und der Wege wohl gesonnen waren.
Ebenso galt der Brauch, dass man nicht zu frueh ans ABreisen
denken sollte und somit wurden am Morgen dann die Rosse gesattelt
und bepackt, aber noch im Stall gelassen, waehrend man die
Stadt Stavanger mit Ihren dunklen Gaesschen und freien STrassen
und die eine oder andere Sehenswuerdigkeit noch in Augenschein
nahm.
Gebt acht liebe Kinder, wenn Ihr einmal dort sein solltet,
auf ein Gebauede das heute als Museum fuers Oel dient, jedoch
dazumal der Ort war, an dem unseren beiden Helden schreckliches
wiederfuhr. Jedoch dazu reicht diese Geschichte nicht aus,
es sei nur angemerkt, dass an dieser Stelle eine grausige
Schlacht auf leben und Tod mit den Stadttrollen stattfand,
welche die liebliche Siedlung seit Jahrhunderten versklavten
und von unseren beiden Helden nach unglaublichem Kraefte und
Listeinsatz auf immer und ewig vertrieben worden sind.
Zurueck nun aber: Im mittleren Nachmittag wurden die Pferde
aus den Staellen gefuehrt, und ein herrlicher Ritt fuehrte
vorerst gegen SUeden, hinaus aus den menschenhand bebauenen
Feldern, hinan an die Raender der wilden und schaeumenden
See und weiter bis ins Gebirge im Osten auf stark frequentierten
HAndelswegen, vorbei an den Wegzollstellen und immer weiter
hinein in das Hinterland zu Hunnedalen.
Kaum waren die beiden Helden in das Tal eingeritten, mussten
sie sich auch schon einem der maechtigsten Gegnern sellen:
dem Gevatter Wind.
Mit seinen reissenden Klauen griff er von allen Seiten nach
den Reisenden und schn gar manchr zuvor musste sich dem grauenhaften
Schicksal des Wartens ode gar des Versagens hingeben, wenn
sie den Kampf verloren hatten.
Jedoch nicht so Dachs und Wiesel: Flink und geschickt sausten
sie durch die atemberaubende landschaft und stellten sich
jedem noch so harten Seitenhieb des boesen Windmonsters.
Solange bis sich dieses bei strahlendem Sonnenschein geschlagen
geben musste.
Jedoch sollte der Siegeszug nicht lange anhalten, denn waehrend
die zwei REisenden, gluecklich aber ermattet von dem Kampf
gegen den Gevatter Wind dahinzogen und einen Platz fuer das
naechtliche Lager unter freiem Himmel suchten, scharte ein
Tal weiter oestlich die boese Hexe Un Wet A´r ihre boeswilligen
Tropfen und Boenhelferchen um sich und lauerte auf den geeignetsten
Moment, ueber die Helden herzufallen.
Und ploetzlich, aus heiterem Himmel, mitten in einem Berganstieg
geschah das unglaublich nasse: Die Hexe Un Wet A´r machte
sich mit aller Gewalt aus dem Hinterhalt mit Ihrem Heer an
Helfern ueber sie her und trieb sie vor sich her weiter ostwaerts
wieder in die Niederung eines Tales und weiter suedlich gehn
Kristiansand.
Dem Erschoepfungstode nah, mit letzter Kraft gegen die boese
Hexe und Ihrem Verbuendeten, dem Herrn des fehlenden Tageslichts
anreitend, suchten die beiden Helden eine Staette um sich
in Sicherheit einer Herberge von den heftigen Kaempfen zu
erholen.
Jedoch ging es noch ein ziemliches Weilchen, bis mitten in
dem immer spaerlicher werdenden Tageslicht, durch den bindfadengleihen
Regenfall ein Licht am Rande des Waldweges auftauchte, welches
Waerme und Geborgenheit verhiess.
Und in der Tat, gerade noch rechtzeitig den boesen Geistern
und Hexen entkommen, fanden die Rosse einen trockenen Einstellplatz
und unsere Helden eine warme Stube kurz vor dem Orte Byglandsfjord.
Doch schon bald wird der ewige Kampf zwischen Gut und Boese
weitergehn, aber das ist eine andere Geschichte...
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Montag, 20. Aug 2001
"Visionen & Muse"
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| Ein richtig erholsamer Tag fuer das Team von "Polar -
No Lemmings".
Am Teammeeting wurde vorbehaltenerweise beschlossen, als
naechstes Tagesziel die niedliche Sued-Ferienstadt Kristiansand
vorzusehen, und je nach Art und Weise des Ortes, sowie nach
Verfuegbarkeit von Unterkuenften, selbigen zum Teamstuetzpunkt
bis zum folgenden Tag zu machen.
GEsagt getan, wurde die Trollsichere Herberge am Rande des
Fjordes gegen den spaeeten Vormittag verlassen und der Einfall
nach besagtem Kristiansand, mit seinem herrlichen rechtwinkligen
Grundriss begonnen.
Kurz nach Mittag fanden die beiden Stahlrosse einen vorlaeufigen
Abstellplatz neben der oertlichen Domkirk und die Teammitglieder
begaben sich ins oertliche Philleas Fogg Lokal, um sich zu
staerken und zu geniessen.
Anschliessend wurde eine Unterkunft mitten im Ort lokalisiert
und auch aquiriert, das Material verstaut und die Stadt weiter
besichtigt.
Eine wahrhaft friedliche kleine Stadt, mit lebendigem Markttreiben,
schoenen weiten STrassen und einer recht ordentlich gestalteten
Uferpromenade, ganz zu schweigen von den netten KAffees, REstaurants
und Bars.
Nach verschiedenen lokalen TErminen mit den Oertlichen Warenhaendlern
und Zeitraum fuer die Eerledigung administrativer und entspannungstechnischer
AUfgaben, wurde beschlossen, sich den Visionen der Zukunft
zu widmen, und ein Szenariodom aufgesucht, in welchem audiovisuell
ein Szenario der Erde mit Affen als Herrscher zu erleben ist.
Nun denn, eine interressante, wenn auch recht seichte Auslegung
eines bekannten Themas (oder zu gut Deutsch: Kinobesuch "Planet
of the Apes").
Anschliessend nochmals Sightseeing und Fototermine und schliesslich
der Beginn der Erkundung des oertlichen Montagabend Nachtlebens,
welches, so konnte gesehen und gehoert werden, durchaus seine
Qualitaeten aufweist.
Nun denn, soviel fuer den Moment, das Wetter war am Morgen
bis in den Nachmittag hinein nass und anschliessend immer
besser werdend.
Es wird gehofft, dass die Wetterlage trocken bleibt, damit
die Pioniertruppe ein entsprechendes Strandbivak fuer die
naechste Uebernachtung bereitstellen kann.
Bis bald;)
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Dienstag, 21. August 01
"Tag der Weissen Kueste"
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| Die nachfolgenden Darstellungen erfolgen in relativ arg vereinfachter
Variante, da saemtliche REssourcen des "Polar - No Lemmings"
Teams sich auf gewisse Logistisch/Technische Aufgaben im Zusammenhang
mit dem Tourende konzentrieren.
Der Tag begann gemuetlich mit einem gerade noch knapp nicht
abgeraeumten Fruehstueck und bald dannach wurde gesattelt
und aufgesessen Richtung Nordosten, die schoenen Orte der
Weissen Kueste (so benannt weil die meisten Orte ganz in weisser
FArbe gehalten sind) zu erkunden.
Hinauf ging es ueber das wunderschoene, kleine Lillesand,
weiter nach Grimstad (Der Schriftsteller Ibsen verbrachte
dort Zeit) welches je nach Quelle der Ort Norwegens mit m
meisten Sonne pro Monat sei. Anschliessend ein weiterer Zwischenstop
in Arendal (Zwischenstops gabs in jedem Ort), natuerlich im
Phileas Fogg ;).
Gegen 1600 ca erreichten wir das traumhaft schoene Risør,
mit seinen herrlichen Barocken Gebaeuden, und verfielen dem
Ort auf der Stelle, so dass wir uns entschlossen, gutes Essen,
das lokale HAfenpub und das hotel zu geniessen. Herrlich!
;)
Und so, nach ca 180 km klang auch dieser Tag in den Morgenstunden
am Meer langsam aus...
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Mittwoch, 22. August 01
"Zurueck zum Anfang"
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| Tja, nun galt es noch eine letzte Etappe zu bewaeltigen, war
doch die grosse Siegesparade und Feier fuer diesen Abend in
Oslo angesetzt.
Also fuehrte der Weg herrlichen Kuestenstraesschen entlang
und ein letztes Mal mit der FAehre, nach Kragerø, spaeter
dann die E18 hinauf nach Skie, Larvik, Sandefjord und Tønsberg
schliesslich zu Norwegens aeltestem Leuchtturm bei Verdens
ENde, ganz im Sueden der HAlbinsel.
GEgen den spaeteren NAchmittag begann dann der eigentliche
Ruecksturz nach Oslo, wo gegen 1930 eine aeusserst adequate
;))) Unterkunft mitten im Zentrum bezogen wurde und die Feierlichkeiten
langedauernd begannen ;)...
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Donnerstag, 23. August 01
"Abschied ;("
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| Einmal ist es immer soweit.... und auch diese Expedition des
"Polar - No Lemmings" Teams naehert sich einem jaehen
ENde in Norwegen.
Schweren Herzens gab es je nach Lust, LAune und Schlafbedarf
ein Morgenprogramm mit Stadtbesichtigung und anderem, und
anschliessender TEmabesprechung im Zentrum.
Um 1230 wurden die Vehikel Richtung Faehre in Bewegung gesetzt
und mit VIP Behandlung konnten de Expeditionsfahrzeuge sofort
Ihre Parkpositionen im Oberdeck des Schiffes beziehen.
Ebenso schnell ging die Sicherunng und einquartierung von
STatten, so dass der Aufenthalt bald genuesslich in Angriff
genommen werden durfte, u.a. in Form einer Brueckenbesichtigung
(besten Dank den Dafuer verantwortlichen Kontakten nochmals
;))))...
Und zur Zeit ist Nacht draussen und die See ruhig...
MAl schauen, was uns im Sueden Morgen erwartet... es gibt
immer und ueberall Abenteuer zu bestreiten fuer das "Polar
- No Lemmings" Team ;)
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Freitag, 24. Aug 2001
"Transfer"
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| Wie es so oft oder auch nicht der Fall ist in der modernen
Seefahrt, erreichte die Faehre am Morgen um ziemlich genau 0930
die ANlegestelle am Norwegenkai in Kiel und begann die unzaehligen
Inhalte auszuspucken.
Das Team "Polar - No Lemmings" wurde standesgemaess
mit Fotoblitzen und Applaus von der Quai ANlage aus willkommen
geheissen.
Eine weitere Etappe hat Ihr Ende gefunden.
Anschliessend fand die Huldigung der Goettin der Colorierten
Seefahrt im dafuer bestimmten Tempel statt und gegen MIttag
wurde wieder aufgesessen um ein Stueck Strecke noch bis HAmburg-Altona
Bhf zurueckzulegen.
Dort angekommen, wurde die lokale Architektur und Kultur
in Augenschein genommen und gewartet, bis die Zeit fuer den
Verlad reif war. 1930 ca. verliess eine Kolonne auf Schienen
die Gegend um Hamburg und ein weiteres Kapitel fand sein ENde.
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Samstag, 25. Aug 2001
"Das Ende"
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| Unglaublich aber wahr: die Deutsche Bahn (also DB) steht im
Rufe, meistens zu spaet zu sein. Heute jedoch, sind wir gar
ne halbe Stunde zu frueh in Loerach faszinierend oder? ;)
Es gilt nun noch das Stueck Weg in die Heimat sicher hinter
uns zu bringen, und das "Polar - No Lemmings" Team
kann die SIiegestrophaen entgegennehmen.
Es wird erwartet, dass gegen 1200 in Zug spaetestens eingetroffen
wird.
...
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- The End -
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