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Oster-Tour 2002
Seid willkommen zu der original PNL Reportage ueber die diesjährige
Oster-Tour, nach Frankreich und Deutschland.
Was hier gefunden werden kann? Unter anderem wieder ein exklusives
Reisetagebuch mit den gesammelten
Eintraegen der drei Tage und eine Foto-Galleriet,
wie sie schon von der Norwegen-Tour bekannt sein dürfte. Als
neustes Feature gibt es jetzt sogar Kartenausschnitte,
um die Route nachvollziehen zu koennen!
Das Reisetagebuch der Oster-Tour
2002
Die Oster-Tour 2002 entstand aus spontanstem Anlass und bis auf
eine allgemeine Startrichtung, wurde nicht weiter abgemacht.
Im Bereich Ausruestung und Packung wurde mit einer leichteren Variante
verkehrt, da man einerseits zwar die "Notoption" Biwak
zur Verfuegung haben wollte, andererseits aber mit Unterkunft in
Hotels rechnete.
Und so kam die Tour zu stande, zu deren Wegetappen folgende Berichte
publiziert wurden:
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folgende Berichte
sind verfuegbar:
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> Tag
1: Ostersamstag
> Tag
2: Ostersonntag
> Tag
3: Ostermontag
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Sa,
30. Mar 2002
Ostersamstag
Abflug
und Entschwebung
Wetter: bewoelkt,
grau
Temperatur: ca. 5°C
Niederschlag: -
QNH: 1024
Route:
Zug > Hagendorn > Hochdorf > Sempach > Wangen
a. A. > Moutier > Saignelegier > Becancon
Das Zimmer im Hof
Geraeumig und bequem
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"Tag der duesteren Wolken"
Unglaublich aber wahr! Jawohl, nach
ueber einem halben Jahr ohne Wort und Tat, sind sie zurueck!
Unerschuetterlicher, wagemutiger,
entschlossener und erfolgreicher denn je zuvor:
Das "Polar No Lemmings"
Team !
Die ersten 24 Stunden dieser aeusserst
speziellen Tour, verliefen spannend und unter teils extremen
Bedingungen. So verzoegerte sich der Start bis in die fruehen
Abendstunden, die ganz ganz fruehen, also ca 14h00 LT, dafuer
gings anschliessend mit einer dem Team ueblichen Praezision
und Effizienz.
Die Witterungsverhaeltnisse standen
allerdings nicht unbedingt zum Besten, bei konstanter Wolkendecke
und Temperaturen um 5 Grad ueberm Nullpunkt, am Abend dann
gar noch tiefer.
Jedoch nichts desto trotz, gings
konstant gegen Westen.
DIe ersten Huerden in Form der Seetalischen
Huegel bot eine gute Vorbereitung auf die anspruchsvolleren
Gefilde, welche zu erwarten waren.
Anschliessend wurden erste Beschleunigungstests
vollzogen, ab Sepach bis nach Wangen an der Aaere, auf den
eidgenoessischen Hochgeschwindigkeitsstrassennetzen.
Nach dem Verlassen der Extrembeschleunigungsstrecke,
und einem kurzen Packungs-Check, gings quer ueber den Jura,
via FArnern nach Moutier, Tavannes und Tramelan, bis schliesslich
die Grenze bei Saignelegier durchfahren wurde. Benvenuti a
France ;)...
Nach der Grenze de France gings vorbei
an schmucken, vergessenen Haeuselchen weiter nach Westen,
stets Neues suchend.
Eine nervenaufreibende Jagd nach
Rohstoffen nahm seinen Lauf, zum einen, ersteren in Form von
Treibstoffreserven zum weitaus gravierenderen Teil, anschliessend,
in Form von einer Moeglichkeit, einen Kaffee, heissen Tee
oder was auch immer aufnehmen zu koennen.
Nach hunderten von durchforsteten
Ortschaften, tausenden von gefahrenen Kilometern und Millionen
befragter Leute wurde die Equipe schliesslich fuendig und
konnte nah 1700 lokaler Zeit (LT) etwas fluessiges und etwas
naehrendes zu sich nehmen.
Schliesslich wurde gegen 20h00 LT
das Tagesziel Besancon mit Kilometer 258 erreicht. Die Triumphale
Einfahrt in die Hauptstadt der Provinzen fand auf dem feierlich
ausgeleuchteten mit hunderten Fans geschmueckten Berg der
Zitadelle statt.
Anschliessend wurden die Quartiere
im "Hotel de Paris" bezogen und das feierliche Etappenfest
in "le Pop-Hall" begangen,. welches in den Morgenstunden
sein Ende fand.
Eine geruhsame und gute Nacht folgte.
Zum zweiten Tag gibts bald die Zusammenfassung!
Gruss pnl, Xenia & Angelus
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So,
31. Mar 2002
Ostersonntag
Sonnengleiten
und Kurvenvernichten
Wetter: blauester
Himmel, Sonne, wundervoll
Temperatur: 5° - 15°C
Niederschlag: -
QNH: 1024
Route:
Becancon > Luxeuil-Les-Bains > Thann > Colmar

Morgenstund de France
(deluxe Edition)
Le Moto et l'église de France
Kaffeepausen en France
gehoerten ebenso dazu
Wie wilde Tiere in ihrer
freien Wildbahn
Und schliesslich
eine Unterkunft
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"Als Gott die Kurven schuff,
dachte er ans Elsass"
Eine Tagesetappe voll herrlichstem Strassenmaterial bei sonnigstem
Wetter!
In den allerfruehsten Ostersonntagsmorgenstunden fand der
Aufbruch in Besancon statt. Ein exaktes Tagesziel war nicht
vorgegeben doch nach einschlaegiger Beratung entschied sich
das Team fuer die allgemeine Richtung Nordost, in die Gegend
des Elsass hinein.
Bei herrlichstem Sonnenschein und einem Himmel, der so blau
wie die Farbe des Klabbandes, welches exklusiv fuer "Polar
No Lemmings" entwickelt wurde, war, mussten die Fahrer
nun den Rueckstand, der am vorigen Tag wegen den mangelnden
Kaffee-Trink-Gelegenheiten entstanden ist, unbedingt aufholen.
Die erfolgte durch eine raffinierte Kombination von Europastrasse
(E23, vergleichbar mit der norwegischen E7 auf der im Vorjahr
so manches Abenteuer ausgefochten ward), Fahrgeschick, Beschleunigungs-Ritualen
und niedriger Verkehrsdichte.
Bis Luxeuil-les-Bains war der Vorsprung dermassen gigantisch,
dass unbedingt ein Stop im lokalen Cafe an der Ecke der grossen
Kirche und der zentralen, von rustikalen Steinhaeusern gesaeumten
Strasse, noetig war.
Voll Elan und Freundlichkeit zeigte sich das hiesige Servicepersonal
auch sogleich von der freundlichsten Seite (naja) und eine
Kommunikations- und Verschnaufpause fand beim Espresso-Trinken
statt (die Schokolade-Mandeln dies dazu gab waren auch sehr
fein ;).
Ca nach 13h00 LT wurde wieder aufgebrochen, eine Ehrenrunde
gedreht und der Kurs hinein in den Nationalopark aufgenommen
(Les Ballon, Les Vosges).
Durch eine glueckliche Fuegung des Wegweiser Gottes, fand
sich das PNL Team dann schon bald dem wohl unglaublichsten
Ereignis gegenueber:
Auf Huegeln entlangrauschend, durch lichte Waelder, im Sonnenschein,
galt es ueber eine Stunde nonstop kurvigstes, gut asphaltiertes,
schmalstrassiges und ohne Gegenverkehr versehenes Terrain
zu durchgleiten, wobei hi nter jeder Kurve bereits das naechste
herrlichste Stueck Aussicht wartete. Traumhaft.
Gegen 14h00 dann rannte das Team an einem Verpflegungsposten
gegen einnen Ueberfuellten Stand, und musste sich aus den
mitgebrachten Notreserven verpflegen, was aber den Vorteil
hatte, dass schon sehr bald darauf der Abstieg nach "le
Thillot" stattfand, von wo aus gleich der naechste Pass
in ANgriff genommen wurde (Hoehen knapp unter der 1000 m Grenze,
zumeist).
Via St Maurice suer Moselle, suedwaerts auf den Col de Ballon,
oestlich nach Masevaux und dann wieder nach Norden ueber den
beruehmt, beruechtigten Hundsrueck-Pass ging die Fahrt weiter,
stets mit SOnne, Kurven und wenigstem Verkehr.
Ab Thann begann sich dann der Mangel an verfuegbaren Tankstellen,
Verpflegungs- und Erleichterungsstaetten (ja, PNL sagt ja
zu Erleichterungsstaetten) definitiv bemerkbar zu machen,
sodass beschlossen wurde, im Tal Richtung Muelhouse weiterzufahren.
Schliesslich wurde man in Cernay dann doch fuendig, und erledigte
die Beschaffungen und andere Geschaefte.
Um den weiteren Weg nach dem Tagesziel (mittlerweile wurde
Colmar von der Gesamtleitung dazu bestimmt) moeglichst anspruchsvoll
zu gestalten, gings dann der "Route de Vin" entlang,
ab Thann Richtung Norden, hinauf zum Grand Ballon auf einiges
ueber tausend Meter Hoehe, wo uns ein paar Touristen, versalzene
Strassen und einige Schneefelder am Strassenrand erwarteten,
weiter bis nach le Markstein.
Von dort an versuchte das Team zunaechst einen Vorstoss auf
dem Hoehenweg direkt nach Munster, musste sich jedoch in ANbetracht
einer gigantischen Ueberschneeung der Strasse welche auf einem
groesseren Stueck zugeschlagen hat, abbrechen und via le MArkstein
nach Guebwiller, in der Rheinebene unten, den Weg fortsetzen
(kein Verlust, denn die herrlichn Strassen entschaedigten
allemal!).
Nebenbei: von den Hoehenstrassen, den Auf- und Abstiegen,
und den PAessen hat man immer wieder atemberaubende AUssichten
in fast alle Himmelsrichtungen.
Schliesslich wurde nach Guebwiller ein Weg Richtung Munster
durch die sanften Weinhuegel gefunden und gegen 19h00 fand
der Zieleinlauf in Colmar statt.
Um der Stadt keine Peinlichkeit einzuhandeln (PNL sagt nein
zu Peinlichkeiten einhandeln) liessen wir uns ein Hotel ausserhalb
(ca 4 km dct Freiburg i.B.) organisierern, und kehrten dann
am spaeteren ABend zur erneuten Etappenfeier ins STadtzentrum
zurueck.
PNL sagt: Colmar ist wunderschoen! Wir empfehlen Colmar!
(!Achtung: koennte an Ostern von Touristen leicht ueberlaufen
sein).
Somit wurde diese Etappe auch erfolgreich abgeschlossen!
Gruss pnl, Xenia & Angelus
PS: Zum dritten Tag gibts bald die Zusammenfassung: "Colmar
> Freiburg i.B. > Schwarzwald > Laufenburg > Zug"
PPS: "OT02" (im Betreff) steht fuer "Oster-Tour
2002" ;)
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Mo,
1. Avr 2002
Ostermontag
Quer
durch die Berge
nach Osten und Sueden
Wetter: blauester
Himmel, Sonne, wundervoll
Temperatur: 5° - 18°C
Niederschlag: -
QNH: 1024
Route:
Colmar > Freiburg i.B. > Notschrei (Schwarzwald) >
Laufenburg > Polenstrasse > Veltheim > Hallwil >
Hagendorn

Freiburg bot auch den
Bikes gute Plaetze
Das mysterioese PNL-Gruender-
mitglied, Callsign "Xenia"
...durchaus auch mal etwas
froehlich ;)
In Laufenburg an der CH-D
(ein herrliches Oertchen)
Zum Wohle aller!
Auf die Tour!
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"Kleine Grenzstädte
am Flussufer"
Der Morgen zeigte sich an diesem dritten, letzten Tag der
Ostertour 2002 den
Mitgliedern der "Polar No Lemmings" Equipe natuerliche
wieder einmal von der
feinsten Seite, wie es sich fuer einen anstaendigen, wohlerzogenen
Morgen
schliesslich und endlich auch gehoert.
Blauer Himmel, ein paar seltene, hauchduenne Erinnerungen
an weisse
Schleierwoelkchen in der Luft und eine strahlende Sonne lachten
zum Fenster
des Ibis Hotelzimmers im Parterre herein, als es Tagwach Zeit
war: 09h00 LT.
Ein kleiner Auschlafer wurde dem erfolgreichen Team gegoennt,
immerhin galt
es einen Ausgang in Colmar zu verarbeiten, der durch eine
diskutierte
Taxifahrt abgeschlossen worden war und, dies ist auch nicht
auf die leichte
Schulter zu nehmen, und durch eine am Vorabend teilweise erhaschte
Berichterstattung ueber die "Pompiers de France"
in Paris, welche als
solches schon ein Meisterstueck der dramatischen Darstellung
des feurigen
und aktionsgeladenen darstellten.
Sei es wie es wolle, nach einem Fruehstueck bestehend aus
Croissants, Brot,
Kaese, Butter, Schinken etc vom Buffet wurden die Tiere gesattelt
und gegen
11h00 ging es wieder los, der N415 Richtung Osten nach Freiburg
im Breisgau
folgend.
Schon nach kurzer Fahrt wurde der alterwuerdige Rhein ueberquert,
und nach
ein paar trickigen Verwirrspielen mit den lokalen Autobahn-
und
Hauptstrassenbeschilderungen schliesslich der Eingang nach
Freiburg
gefunden. Alsdann vor Ort galt es, als eine der schwierigsten
Tagesziele,
den Einlass in die eigentliche Kernstadt zu finden, welcher
in der Tat
gegenueber des Bahnhofs ausgemacht werden konnte, und ehe
man es sich
versah, stolzierten die beiden PNL-Motorraeder mitsamt Ihren
beruehmten
Reitern durch kleine engliche und schoene Gaesschen in der
feinen Altstadt
Freiburgs umher.
An einem besonders pitoresquen Oertchen, gleich neben einem
umzaeunten
Baechlein, inmitten einer Gasse, bewacht von einem im Wasser
liegenden
Krokodil, war ein Verpflegungsposten vorbereitet worden, welchem
auch sofort
zugesprochen wurde: Hackbraten und Putengeschnetzeltes je
mit Spaetzle.
Durchaus feine Nahrung die das Team fuer gut zwei Stunden
beschaeftigte.
Nach dem reichlichen Mittagsmahl, gestaerkt und bereit fuer
neue Strapazen,
galt es Langsam- und Kurz-Zu-Fahren, da der einzige und auch
letzte kleine
Stau, von ca. 6 Minuten Dauer gleich ausserhalb von Freiburg
in oestlicher
Richtung zu bewaeltigen war. Das naechste Ziel war die Grenze
Helvetikas,
jedoch nicht ohne zuvor moeglichst viele verwinkelte Straesschen
im
Hoch-Schwarzwald suedlich von Freiburg zu befahren.
Alsdann ging es via Kirchzahnen suedlich nach Todtnau, ueber
gemuetliche,
breite und deutlich staerker befahrene Strassen dann nach
Todtmoos, und
schliesslich ueber allerkleinste und herrlichste Wege bist
an dei Grenze und
den Rhein, nach Laufenburg.
Laufenburg, ein kleines Oertchen beidseits des Rheins gelegen,
beidseits mit
Zollhaeuschen und Barriere und beidseits mit aeusserst liebenswuerdigen
Kaffeeleins ausgestattet wurde der Uebertrittspunkt in das
Reich des
Suedens, und nach einer Verschnaufpause in einem der "Beizlis"
wurde dann
auch das riskante UNternehmen "Grenzueberfahrt"
lanciert.
Nach einigen Kommunikationsversuchen mit den innerlaendischen
Beamtenvertretern gelang dann schliesslich auch die immigration
zurueck in
die Heimat und eine Fahrt beinahe Querfeldein Richtung Sueden
begann.
Es galt nun, mit moeglichst wenigen grossen Strassen, moeglichst
schoene
Routen zu finden, aufdenen man sich gegen das Tagesziel hinbewegen
konnte,
was auch ueberaus geschickt gelang und teils zu einigen Kilometern
Schotterpiste verhalf.
Auf verwundentsten Wegen tauchte das Team schlussendlich
in der Naehe von
Veltheim wieder auf und fuhr weiter via Rupperswil nach Seon
und
schlussenldich via Buttwil retour zum Etappenziel Hagendorn,
nicht ohne
nochmals die einheimischen Schotterpisten zu besuchen.
Der Schlusseinlauf wurde wie ueblich von tausenden und millionen
von
Menschen bejubelt und der feierlichen UEberreichung der Trophaen,
folgten
Stundenlange Gelage und Feiern um das heimgekehrte Team zu
feiern.
Zum Schluss kann man sagen: Polar no Lemmings sagt YES zum
Elsass,
Frankreich und dem Schwarzwald!
Eeinen Gruss in die Nacht hinein!
Angelus
PS: die ganzen Berichte und viel mehr werden wie ueblich
auf der site
www.wildeswiesel.ch/pnl zu finden sein! Schaut dann bei Gelegenheit
rein. Es
gibt noch Bescheid, wenn es soweit ist!
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